Mainz - Alles ist gut gelaufen, als sein Temperament am Ende Sigmar Gabriel doch noch einen Strich durch die Rechnung macht. Eine Stunde hat er am Vormittag in Mainz ruhig und überzeugend über die Flüchtlingskrise geredet, hat vor 800 Zuhörern erklärt und gefordert – wie man es von Angela Merkel noch nicht gehört hat. Eigentlich will die SPD bei ihrem Perspektivkongress ja über Themen wie „Digital Leben“, „Gute Bildung“ und „Soziale Stadt“ reden. Aber der Parteichef hat mit sicherem Instinkt erfasst, dass die aktuelle Ausnahmesituation an den Grenzen nach einem Themenwechsel verlangt und blitzschnell das Programm angepasst.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.