Berlin - Im Streit über die Zukunft der schwarz-roten Koalition hat der SPD-Abgeordnete Johannes Kahrs klargestellt, dass ein Rücktritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aus SPD-Sicht zwingend eine Neuwahl des Bundestags nach sich zöge.

Die SPD-Fraktion würde die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer dann nicht einfach zur neuen Kanzlerin wählen, sagte der Sprecher des Seeheimer Kreises der „Passauer Neuen Presse” (Samstag). Zur Begründung sagte Kahrs: „Die Menschen haben bei der letzten Bundestagswahl Angela Merkel gewählt, aber nicht die CDU.” Der Seeheimer Kreis ist ein Zusammenschluss von SPD-Bundestagsabgeordneten, die sich einer „pragmatischen Politik” verschrieben haben.

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