Saskia Esken wird vorgeworfen, die Kündigung einer Mitarbeiterin nicht rechtmäßig durchgeführt zu haben.
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BerlinGegen die SPD-Vorsitzende Saskia Esken gibt es laut einem Bericht des ARD-Magazins „Kontraste“ vom Donnerstagabend Vorwürfe in Zusammenarbeit mit der Kündigung einer Mitarbeiterin im Jahr 2012. Demnach bestehen am damaligen Vorgehen von Esken rechtliche Zweifel. Ihr werde auch die Durchsuchung des E-Mail-Accounts der betroffenen Mitarbeiterin der Geschäftsstelle des Landeselternbeirats Baden-Württemberg vorgehalten.

Der Vorgang spielte sich den ARD-Angaben zufolge nach der Wahl Eskens zur stellvertretenden Vorsitzenden des Landeselternbeirats im Januar 2012 ab. Die Kündigung der Mitarbeiterin sei im Mai desselben Jahres erfolgt und mit dem Vorwurf der „Illoyalität“ begründet worden. „Kontraste“ beruft sich auf eigene Recherchen. 

Saskia Esken wehrt sich rechtlich gegen den Bericht. Eine Sprecherin der SPD sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Freitagabend: „Der beauftragte Medienanwalt Prof. Dr. Christian Schertz hat nach juristischer Prüfung presserechtliche Schritte auf Unterlassung, Widerruf und Gegendarstellung gegen den RBB eingeleitet, da die Berichterstattung unwahr und damit rechtswidrig ist.“