Paris - Kurz vor der Verabschiedung eines neuen Anti-Terror-Gesetzes im französischen Parlament hat die Polizei fünf Verdächtige festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, einen Sprengsatz in einem Gebäude in Paris deponiert zu haben, wie Innenminister Gérard Collomb am Dienstag im Radiosender France Info sagte. Einer der Männer war den Behörden demnach als Gefährder bekannt. Collomb verteidigte zugleich das neue Gesetz zum Kampf gegen den Terrorismus.

Das Parlament sollte die Vorlage am Dienstagnachmittag verabschieden. Am Wochenende waren in einem Wohnhaus im Westen von Paris zwei Gaszylinder gefunden worden, an denen ein Handy befestigt war. Die Ermittler vermuten, dass es sich dabei um eine selbst gebaute Bombe handelt und das Telefon als Zünder dienen sollte.

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