Berlin - „Impfdesaster“ ist bereits jetzt ein Kandidat für das Wort des Jahres. Der Nachschub an Impfstoffen reicht nicht aus, um die deutsche Bevölkerung auch nur annähernd zügig zu impfen. Die Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca sind sogar wegen vereinzelter, aber schwerer Nebenwirkungen ausgesetzt. Wie nahe liegt es da, möglichst jede Chance zu nutzen und zum Beispiel die Zulassung und Produktion des russischen Impfstoffs Sputnik V voranzutreiben.

Während bei der EU-Arzneimittelbehörde (Ema) ein sogenanntes rollierendes Verfahren („rolling review“) zur Zulassung läuft, hat Russland bereits Vereinbarungen zur Produktion seines Corona-Impfstoffs Sputnik V in Europa getroffen. So zumindest teilte es Kirill Dmitrijew, Generaldirektor des Russischen Fonds für Direktinvestition (RDIF), in dieser Woche mit, wie die Agentur Interfax berichtete. Es gebe Vereinbarungen mit Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Namen von Unternehmen wurden nicht genannt.

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