Der Bundespräsident hat sich die Staatsanwaltschaft selbst ins Haus geholt: „Das Bundespräsidialamt hat uns ganz offiziell mitgeteilt, dass das Zimmer von Herrn Glaeseker noch unausgeräumt ist und dass dort noch private Unterlagen vermutet werden können“, sagt der Hannoveraner Oberstaatsanwalt Hans-Jürgen Lendeckel der Frankfurter Rundschau. Das Büro des Ex-Sprechers von Christian Wulff habe daher durchsucht werden müssen. Glaeseker war kurz nach Beginn der Kreditaffäre von Wulff angeblich auf eigenen Wunsch von seinem Sprecheramt entbunden worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Bestechlichkeit. Die SPD meint, Wulff versuche, Glaeseker als Sündenbock zu präsentieren.

Die Staatsanwaltschaft hat bislang keinen Anlass gesehen, Wulff persönlich ins Visier nehmen. Allerdings liegen in Stuttgart Beschwerden gegen die Entscheidung vor, kein Ermittlungsverfahren einzuleiten. Damit muss sich nun auch die Generalstaatsanwaltschaft mit dem Fall befassen.

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