Mit dem Plädoyer der Bundesanwaltschaft ist gestern der Prozess gegen den Attentäter von Halle in seine Schlussphase eingetreten. Die Ankläger forderten wegen zweifachen Mordes, 63-fachen Mordversuchs und weiterer Straftaten eine lebenslange Freiheitsstrafe für den Angeklagten Stephan B., die Feststellung einer besonderen Schwere der Schuld sowie eine anschließende Sicherungsverwahrung für den heute 29-Jährigen.

B. hatte am 9. Oktober 2019 vergeblich versucht, in die Synagoge in Halle einzudringen, um dort – wie er vor Gericht sagte – so viele Juden wie möglich zu töten. Aus Frust über den Fehlschlag tötete er eine zufällig vorbeikommende Passantin und überfiel anschließend einen Döner-Imbiss, wo er einen jungen Mann erschoss.

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