Berlin - In knapp sechs Wochen feiert Deutschland den 30. Jahrestag des Falls der Mauer und die friedliche Revolution vom Herbst 1989. Doch eine der Errungenschaften von einst steht nach Meinung einstiger DDR-Bürgerrechtler auf dem Spiel: die von ihnen einst selbst erkämpfte Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen.

Der Bundestag beschloss am Donnerstag mit der Mehrheit der Regierungsfraktionen von Union und SPD sowie der oppositionellen FDP, dass die gerettete Hinterlassenschaft des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in das Bundesarchiv überführt und dort verwaltet wird. Das komme einem Ende der Bundesbehörde gleich, befürchten Kritiker. „Geschichte lässt sich nicht abwickeln“, warnten einstige Oppositionelle seit Wochen in einer Erklärung.

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