Berlin - Mitte Juni schließt die Stasi-Unterlagenbehörde, die Akten wandern ins Bundesarchiv. Die letzten Tage vor seiner feierlichen Verabschiedung wurden von einer schwierigen Debatte darüber überschattet, ob die Behörde unzulässig Akten herausgegeben und „Ausforschung“ von zahlreichen Berliner Journalisten und Gewerkschaftern betrieben hat. Der Begriff „Ausforschung“ stammt aus einem Prüfbericht aus der Behörde selbst, über den die Berliner Zeitung und Buzzfeed sowie Übermedien berichtet hatten. Dabei sollen rechtswidrig 1000 Seiten an eine Zeitungsredaktion herausgegeben worden sein. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hatte daraufhin Transparenz verlangt, und der Bundesdatenschutzbeauftragte hatte sich eingeschaltet.

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