Das Bundesverfassungsgericht hat das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe in Deutschland gekippt.
Foto: dpa/Sebastian Kahnert

Karlsruhe - Die Kritik folgte sogleich. Patientenstiftungen, Palliativmediziner und christliche Kirchen äußerten große Besorgnis angesichts der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe für nichtig zu erklären. Alte, Kranke und Schwache könnten sich durch die Möglichkeit der organisierten Selbsttötung unter Druck gesetzt fühlen, ihrem Leben ein Ende zu setzen, hieß es, etwa, um Angehörigen oder der Allgemeinheit nicht weiter zur Last zu fallen. Es sind berechtigte Sorgen, die sich sogar mit Statistiken belegen lassen – und doch gehen die Einwände am eigentlichen Problem vorbei.

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