Köln - Die Posse ist beendet, Bogdan Ionescu bekommt sein Geld zurück – und zwar den vollen Betrag von 25 Euro. „Die Polizei Köln entschuldigt sich vielmals bei Herrn Ionescu für alle Unannehmlichkeiten“, sagte Pressesprecher Carsten Möllers. Das wolle Polizeipräsident Wolfgang Albers dem Radfahrer in Kürze auch in einem persönlichen Gespräch mitteilen. Möllers: „Es handelt sich um einen Fehler unserer Behörde.“

Den Fehler hatte die Polizei Ende März begangen. Damals brummte ein Polizist dem körperbehinderten Kölner ein Verwarngeld von 25 Euro auf, weil das Fahrrad keine rechte Handbremse hat. Das sei ein Verstoß gegen die Vorschrift, sagte der Polizist damals. Ionescu hat allerdings keinen rechten Arm und hatte deshalb die Handbremse für das Hinterrad extra von der rechten auf die linke Lenkerseite umgebaut. Schließlich verlangt das Gesetz, dass Körperbehinderte eigenverantwortlich Vorsorge treffen, um am Verkehr teilnehmen zu dürfen. Der Polizist hielt an seiner Auffassung fest, weil dem Rad eine Handbremse für das Vorderrad fehlte. Der Beamte lag falsch. Wie die Behörde jetzt bestätigte, war das Rad vollkommen verkehrssicher.

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