Bukarest - Diese Hunde sind elend dran, sagen die einen, sie können doch nichts dafür, sind ja an nichts schuld. Wie kann man ihnen da so übel mitspielen? Diese Hunde sind nicht nur eine Schande für eine moderne Großstadt, sondern eine regelrechte Bedrohung sagen die Anderen, sie machen Parks und selbst Wohngebiete unsicher. Recht haben sie alle beide. Was also tun?

Als am 2. September im Lindenpark in Bukarest der vierjährige Ionut Anghel von Hunden totgebissen wurde, reagierte die Regierung sofort und brachte ein Gesetz zur „Hunde-Euthanasie“ auf den Weg. Seither tobt in Europa zwischen Hundefreunden und Hundefeinden ein ideologischer Krieg. Über nichts sind sich die Streitparteien einig: nicht über das Problem und schon gar nicht über die Lösungen. Besonders heftig tobt der Kampf im Internet, wo kein Moderator und kein Schiedsrichter zur Mäßigung mahnen. Auf Rumänisch, auf Englisch, auf Deutsch prallen die Argumente, die Vorwürfe und die Beschimpfungen aufeinander.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.