Eigentlich wollte Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) schon im Herbst einen Entwurf für ein Prostitutionsgesetz präsentiert haben, doch die Verhandlungen mit der Union sind seit Monaten festgefahren. Dabei hatten sich SPD und Union bereits im August vergangenen Jahres auf wesentliche Eckpunkte zur Verschärfung der Gesetzesregelungen verständigt. So soll es künftig eine Meldepflicht für Prostituierte geben, von Bordellbetreibern wird zudem eine Erlaubnispflicht für ihre Gewerbe verlangt. Weil die Union aber darüber hinaus auf verpflichtenden Gesundheitstests für Prostituierte, Kondompflicht und die Anhebung des Mindestalters für Sexarbeiterinnen von 18 auf 21 Jahren besteht, die SPD dies aber ablehnt, passiert derzeit gar nichts.

Frauenverbände und Diakonie unterstützen SPD

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