Dranske - Der Sturm tobt über die Ostsee und treibt tief hängende dunkle Wolken vor sich her. Die mit weißen Schaumkränzen geschmückte See tost, mannshohe Wellen brechen und schlagen auf den Strand. Den wenigen Strandläufern peitscht der Regen schmerzhaft ins Gesicht. Es ist, als hätten sich die Elemente an diesem Tag zusammengetan, um jenen Streit zu illustrieren, der gerade die Einwohnerschaft von Rügen spaltet. Bei diesem Streit geht es um eine neue Hotelanlage im Norden der Insel, aber auch darum, wie die Menschen auf Rügen künftig leben wollen: mit einem nachhaltigen, sanften Tourismus oder einem weiterhin ungebremsten Ausbau von Hotel- und Ferienhausanlagen. Ein grundlegender Konflikt also, in dem allerdings noch ein weiterer Aspekt eine Rolle spielt, der das Streitklima vergiftet: Es ist der Neid.

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