Der Blaue Nil fließt in der Nähe der Stelle des künftig größten Staudamms Afrikas bei Assosa in der Region Benishangul-Gumuz. 
Foto: dpa/Elias Asmare

Addis Abeba - Rund 52.600 Millionen Kubikmeter Wasser fließen im Durchschnitt jährlich aus Äthiopiens Hochland den Blauen Nil runter. Äthiopien will die Fluten im künftig größten Staudamm Afrikas durch Turbinen jagen lassen. Für das Land ist der erzeugte Strom der Schlüssel zur wirtschaftlichen Entwicklung. Doch für Ägypten flussabwärts ist der Staudamm eine existenzielle Bedrohung. Der jahrelange Streit beider Länder um das Projekt hat nun einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Im Juli will Äthiopien beginnen, den Stausee des Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD) zu füllen - mit oder ohne Einigung mit den Regionalnachbarn Sudan und Ägypten. Die drei Staaten sitzen derzeit wieder am Verhandlungstisch, und die Zeit läuft davon.

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