Moskauer Notkrankenhaus zur Behandlung von Covid-19-Fällen. 
Foto: imago images / ITAR-TASS

Moskau - Alexandra studiert im vierten Jahr Medizin an der renommierten Setschenow-Universität in Moskau, später möchte sie Infektiologin werden. Doch nun soll sie ihr Spezialgebiet früher kennenlernen als ihr lieb ist: Das russische Gesundheitsministerium hat Medizinstudenten zur Arbeit auf Corona-Stationen verpflichtet. „Das ist kein freiwilliger Dienst“, sagt Alexandra, die wie ihre Kommilitonen aus Furcht vor Repressionen anonym bleiben möchte. „Das Coronavirus ist gefährlich, und man sollte den Leuten die Wahl lassen.“

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