Sind Ossis auch nur Migranten? Diese These, die die Berliner Integrationsforscherin Naika Foroutan Anfang der Woche mit einer Studie untermauerte, sorgt für Diskussion. Ostler erleben demnach ähnliche Stigmatisierungen und Ausgrenzungserfahrungen wie Muslime. Um die Lage zu verbessern, könnten Quoten für bestimmte Positionen helfen, so die Schlussfolgerung. Die Analogien, die die Autoren um Foroutan herausarbeiten, sind frappierend, aber die Studie wirft auch viele Fragen auf: Ist es seriös, die unterschiedlichen Schicksale gleichzusetzen? Ist jede Ausgrenzung, die Menschen erleben, automatisch „migrantisch“? Werden Ostdeutsche nicht damit zu Fremden gemacht?

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