Stuhlkreis für die Corona-Toten

Der Staatsakt wurde zu lange rausgeschoben. Von den Schwierigkeiten mit der kollektiven Trauer in einer Pandemie, die einfach nicht zu Ende gehen will.

Privat organisiertes Gedenken am Arnswalder Platz in Prenzlauer Berg im Januar.
Privat organisiertes Gedenken am Arnswalder Platz in Prenzlauer Berg im Januar.Imago

Berlin-Die große Wucht ist nicht zu erwarten. Am Sonntag werden sich der Bundespräsident und die Kanzlerin im Konzerthaus am Gendarmenmarkt mit einigen wenigen Hinterbliebenen treffen. Mit Angehörigen jener Menschen, die in der Corona-Pandemie gestorben sind. Sie wollen einen Stuhlkreis bilden. Dazu ein bisschen Musik, einige Reden. Den enormen Verlust müssen die Fotos von 120 Verstorbenen versinnbildlichen. Staatsspitze mit vier Angehörigen: Das wird der deutsche Staatsakt für die Toten der Corona-Pandemie sein.

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