Berlin - Jürgen Grässlin ist hartnäckig. Ziemlich hartnäckig sogar. Die Manager in der Firmenzentrale des Rüstungskonzerns Heckler & Koch können davon ein Liedchen singen. Der Freiburger Friedensaktivist hat den baden-württembergischen Rüstungskonzern aus Oberndorf am Neckar allein zwischen 2010 bis 2015 mit vier Strafanzeigen überzogen und diese diverse Male erweitert. Es geht dabei in erster Linie um Korruption und um illegale Waffenexporte – allerdings ebenso um zahlreiche Menschenleben.

Die Angaben schwanken. Doch ganz gleich, welche Quelle zu Rate gezogen wird, das Ausmaß bleibt erschreckend: Zwischen 50.000 und 80.000 Menschen sollen allein in den vergangenen zehn Jahren in den mexikanischen Drogen- und Bandenkriegen ihr Leben verloren haben – darunter Drogendealer, Sicherheitskräfte und Politiker, aber auch zahlreiche unschuldige Zivilisten wie erst jüngst mehrere demonstrierende Studenten.

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