Ausschreitungen in Minsk am 11. August 2020 nach den mutmaßlich gefälschten Wahlen in Belarus. 
Foto: AP

Grodno/Minsk - Am Dienstag begann überall in der Republik Belarus eine gezielte Jagd auf Journalisten, die über die Massenproteste gegen Fälschungen der Wahl des Präsidenten berichteten. In Minsk gilt der Chefredakteur des Portals Nascha Niwa, Egor Martinovitsch, als verschollen. Aliaksandr Paschkewitsch, Redakteur des Geschichtsmagazins Nascha Historyja, wurde am Sonntag als unabhängiger Wahlbeobachter in der Minsker Schule Nr. 99 in der Berut-Straße verhaftet. Und der Lokaljournalist Ruslan Kulewitsch wurde am Dienstag gegen 21 Uhr gemeinsam mit seiner Frau Tatjana in der Stadt Grodno im Nordwesten des Landes festgenommen.

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