Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, steht vor der Synagoge in Halle.
Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Halle an der Saale - Um 12.01 Uhr läuteten am Freitag in ganz Halle die Kirchenglocken, Straßenbahnen und Busse blieben stehen, Menschen verharrten schweigend auf den Plätzen und Straßen. Genau um diese Zeit vor einem Jahr hatte ein rechtsextremer Attentäter damit begonnen, die hölzerne Tür an der Mauer zur Halleschen Synagoge zu beschießen. Er wollte in das Gebetshaus eindringen, um die dort Jom Kippur feiernden Juden zu töten. Aus Frust darüber, dass sein Plan misslang, tötete er die zufällig vorbeigehende 40-jährige Jana Lange. Dann fuhr er wenige Hundert Meter weiter zu einem Döner-Imbiss und erschoss dort den 20-jährigen Kevin Schwarze.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.