Berlin - Es ist ein Hoffnungsschimmer. Mehr ist es nicht. Zwar ist jetzt in Syrien die Vereinbarung über die Einrichtung mehrerer Schutzzonen in Kraft getreten. Doch die Skepsis bleibt groß, ob der Plan Erfolg haben wird. Das liegt auch daran, dass das Vorhaben keine Überprüfungsmechanismen enthält.

Russland, die Türkei und der Iran hatten sich in der vergangenen Woche darauf geeinigt, vier sogenannte Deeskalationszonen in Syrien einzurichten. Dort sollte seit dem Wochenende eine Feuerpause herrschen. Das ist nur teilweise gelungen. Zwar hat offenbar die Intensität der bewaffneten Auseinandersetzungen in dem Bürgerkriegsland über das Wochenende etwas nachgelassen. Dennoch kam es nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zu Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen, bei denen fast 30 Menschen auf beiden Seiten starben. Diese Angaben lassen sich allerdings nicht unabhängig überprüfen.

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