Berlin - In der großen Koalition bahnt sich ein Streit wegen des geplanten Werbeverbotes für Tabakwaren an. Die Union will eine Ausnahmeregelung für E-Zigaretten und Tabakerhitzer durchsetzen, die SPD ist dagegen. „E-Zigaretten und Tabakerhitzer können vor allem für junge Menschen der Einstieg ins Rauchen sein und sollten deshalb auch nicht mehr beworben werden dürfen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Derzeit macht die Tabakindustrie gezielt Werbung, um eine junge Zielgruppe mit ihren neuen Produkten anzusprechen“, sagte Lauterbach weiter. „Das ist ein Versagen der Industrie und komplett unethisch“, kritisierte der SPD-Gesundheitspolitiker. Ein Werbeverbot könne dabei helfen, neue Abhängigkeiten von Nikotinprodukten bei jungen Menschen zu verhindern, fügte Lauterbach hinzu.

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