Dresden - Anrede,

Man muss es nicht mehr aufregend finden, dass wir - mehr als ein Vierteljahrhundert nach Wiederherstellung der staatlichen Einheit Deutschlands - unseren Nationalfeiertag schon zum zweiten Mal hier in Dresden feiern. Aber freuen dürfen wir uns durchaus darüber, dass selbstverständlich geworden ist, was über Jahrzehnte völlig ausgeschlossen schien. Die erste Dresdner Einheitsfeier 2000 hat eine große deutsche Zeitung unter der Überschrift „Bratwurst und Barock“ als Veranstaltung beschrieben, bei der „den Deutschen an diesem zehnten Jahrestag der wiedererlangten Einheit das fröhliche Feiern nicht so recht gelingen will“. Seitdem ist manches anders geworden - in diese wie in jene Richtung. Rundum fröhlich ist Dresden auch in diesem Jahr nicht - und Deutschland auch nicht. Das Jahr 2016 macht Zusammen-hänge, aber auch Spannungen deutlich, mit denen Europa und seine Nachbarn im 21. Jahrhundert zu tun haben:

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