Kabul - Die radikalislamischen Taliban haben am Montag die Serie ihrer heftigen Angriffe in Afghanistan fortgesetzt. Sie reklamierten einen Autobombenangriff in der Nähe des „Green Village“ für Ausländer im Osten der Hauptstadt Kabul für sich. Dem Sprecher des Innenministeriums zufolge wurden mindestens fünf Menschen getötet. Weitere mindestens 50 Menschen seien verletzt worden.

Die heftige Explosion war nach Angaben von Reportern der Deutschen Presse-Agentur in weiten Teilen der Stadt zu hören. Auf dem stark gesicherten Wohngelände mit Büros für Ausländer sind unter anderem mehrere internationale Nichtregierungsorganisationen untergebracht, darunter auch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Durch die Autobombe sei auch eine Tankstelle in der Umgebung explodiert und in Brand geraten, hieß es aus dem Innenministerium.

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