An dieser Stelle (23:00 Uhr) beenden wir unseren heutigen Liveticker zu den Geschehnissen in Brüssel und verweisen auf unsere weitere Berichterstattung. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

22:33 Uhr: Menschen in ganz Europa zeigen ihre Anteilnahme und legen Blumen nieder.

21:13 Uhr: Der Tag im Zeitraffer

Ab 08.00 Uhr haben sich die Ereignisse in Brüssel überschlagen, die belgische Hauptstadt ist im Ausnahmezustand. Der Tag im Zeitraffer

20:31 Uhr: Polizei stoppt verdächtiges Auto aus Brüssel auf Autobahn München-Salzburg - drei Festnahmen

Die Polizei hat am Dienstag auf der Autobahn München-Salzburg drei Kosovaren festgenommen, die Verbindungen zu einem Terrornetzwerk haben könnten. Ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts bestätigte entsprechende Informationen des ARD-Magazins „Report München“ und des BR-Hörfunks.

Demnach kamen die Verdächtigen aus Brüssel und waren mit einem in Belgien zugelassenen Wagen unterwegs. Hinweise auf einen Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Brüssel gebe es bisher nicht, betonte der Sprecher. Ermittelt werde aber wegen „Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat“.

Der Festnahme war laut Bayerischem Rundfunk ein Tipp vorausgegangen, den ein Unbekannter am Montagabend der bayerischen Polizei auf einem Kontaktformular im Internetauftritt gegeben hatte. Dabei war von einem geplanten Terrorangriff die Rede; es wurden die Personalien von zwei Kosovo-Albanern genannt, die mit einem silberfarbenen Mercedes unterwegs seien.

Schleierfahnder der Rosenheimer Polizei entdeckten den Wagen, stoppten das Fahrzeug mit zwei Brüdern und einem Begleiter im Alter zwischen 36 und 46 Jahren. Die Männer gaben an, Arbeiter einer belgischen Baufirma zu sein. Die in ihrem Wagen gefundenen Baupläne sollen von einer von ihnen betreuten Baustelle stammen. Einer der beiden Brüder wurde mit Haftbefehl gesucht, weil er vor seiner angeordneten Abschiebung in das Kosovo untergetaucht war.

20:08 Uhr: Thalys fährt am Mittwoch wieder zwischen Paris und Brüssel

Die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge sollen am Mittwoch ihre nach den Brüsseler Anschlägen unterbrochenen Fahrten wieder aufnehmen. Der Verkehr werde im gesamten Thalys-Netz mit Ausnahme weniger Züge sichergestellt, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit.

Die Züge fahren unter anderem von Nordrhein-Westfalen über Brüssel nach Paris. Nach den Anschlägen im Brüsseler Flughafen und einer Metrostation hatte das Unternehmen den Verkehr vollständig unterbrochen, nur am Abend sollten zwei Züge zwischen Paris und Brüssel fahren. Die Eurostar-Züge zwischen London und Brüssel sollen am Mittwoch ebenfalls zum normalen Verkehr zurückkehren, wie das Unternehmen ankündigte.

19:53 Uhr: Brandenburger Tor in belgischen Nationalfarben

Um die Anteilnahme Deutschlands an den Anschlägen in Brüssel zu verdeutlichen, erstrahlt das Brandenburger Tor am Abend in den Farben des Nachbarlandes.

19:46 Uhr: Lufthansa-Kunden können Flüge absagen

Passagiere von Airlines des Lufthansa -Konzerns können in den nächsten Tagen geplante Flüge nach Brüssel absagen. Flugtickets in die belgische Hauptstadt bis zum 28. März (Ostermontag) könnten kostenlos storniert oder umgebucht werden, sagt eine Lufthansa-Sprecherin.

Zu den betroffenen Fluglinien gehören neben der Lufthansa Swiss, Austrian, Brussels Airlines und Eurowings. Zudem streicht die Lufthansa am Mittwoch 28 Flüge von Deutschland nach Brüssel.

19:22 Uhr: Fahnder finden Sprengstoff und IS-Flagge

Die belgische Polizei findet laut einem Bericht des Senders VRT bei einer Hausdurchsuchung in Brüssel eine Bombe und eine Fahne des Islamischen Staats (Is).

19:04 Uhr: Polizei fahndet nach mutmaßlichem Attentäter

Nach den Brüsseler Anschlägen finden zurzeit Durchsuchungen an mehreren Orten in Belgien statt. Das sagte Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw bei einer Pressekonferenz am Dienstagabend. Die Ermittler gingen von zwei toten Selbstmordattentätern am Brüsseler Flughafen aus. Einen dritten Mann hatte die Polizei zuvor zur Fahndung ausgeschrieben.

Ein im Internet veröffentlichtes Foto zeigt einen Mann mit Kinnbart in einer hellen Jacke, der am Brüsseler Flughafen Zaventem mit einem Gepäckwagen aufgenommen wurde. Dort wurden am Morgen durch zwei Explosionen mindestens 14 Menschen getötet, ein dritter Sprengsatz explodierte nach Angaben der Behörden nicht. „TERRORISMUS Wer erkennt diesen Mann?“, stand über dem Bild unter der Überschrift „Fahndungsaufruf“ in einer Mitteilung im Kurznachrichtendienst Twitter.

Der Mann trägt Brille und einen dunklen Hut. Auf dem Gepäckwagen war eine große schwarze Tasche zu sehen. Die belgischen Behörden hatten zuvor ein Foto einer Überwachungskamera veröffentlicht, auf dem der Verdächtige neben zwei anderen Männern zu sehen ist. Sie schoben Gepäckwagen mit ähnlichen Taschen und trugen jeweils an der linken Hand schwarze Handschuhe.

Augenzeugen der Anschläge hatten am Morgen auch von Schüssen in der belebten Abfertigungshalle berichtet. Laut Staatsanwaltschaft war wahrscheinlich mindestens einer der Täter ein Selbstmordattentäter. Am Nachmittag fanden die Sicherheitskräfte den dritten Sprengsatz, der dann von Experten kontrolliert gezündet wurde.

18:57 Uhr: Anteilnahme auf der ganzen Welt

Der Pariser Eiffelturm soll nach den Anschlägen in Brüssel am Dienstagabend in den belgischen Nationalfarben Schwarz, Gelb und Rot angestrahlt werden. Paris wolle dem belgischen Volk damit seine Solidarität demonstrieren, erklärte die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, Anne Hidalgo.

Auch der Burj Khalifa in Dubai, der höchste Wolkenkratzer der Welt, erstrahlt in den belgischen Nationalfarben.

18:25 Uhr: Die Chronologie der Anschläge in Europa

Die Anzahl der Terroranschläge in Europa hat in den letzten zehn Jahren zugenommen. Hier geht's zur Chronologie.

18:11 Uhr: Sprengsätze wohl mit Nägeln präpariert

Im Gebäude des Brüsseler Flughafens ist nach einem Bericht des belgischen Senders RTBF eine dritte Bombe gefunden und entschärft worden.

Der Verantwortliche eines Krankenhauses im nahe gelegenen Löwen sagte laut dem Sender VTM, die Sprengsätze am Flughafen seien mit Nägeln präpariert gewesen. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga wurde außerdem eine Kalaschnikow in der Abflughalle entdeckt.

Für etwa 1300 Reisende, die durch die Anschläge am Brüsseler Flughafen festsaßen, wurden derweil Massenunterkünfte mit Feldbetten organisiert, wie Belga weiter berichtete. Sie können die Nacht in einer Turnhalle im nahen Ort Zaventem verbringen, in einer Kaserne im nahen Peutie oder in einem Veranstaltungszentrum im zwanzig Kilometer entfernten Löwen.

18:02 Uhr: Gratis-Übernachtungen in Brüsseler Hotels

Brüsseler Hotels lassen Betroffene der Anschläge am Dienstag kostenlos übernachten. Das Angebot gelte auch für Angehörige, erklärte der Hotelverband der belgischen Hauptstadt, Brussels Hotels Association (BHA) laut Nachrichtenagentur Belga. Unter +32 2 648 50 02 können Interessierte sich nach freien Zimmern erkundigen.

17:41 Uhr: Deutsche Bahn fährt auch Mittwoch nicht nach Brüssel

Nach den Anschlägen in Brüssel unterbricht die Deutsche Bahn ihren Fernverkehr in die belgische Hauptstadt zunächst für einen weiteren Tag. Betroffen seien am Mittwoch die geplanten drei ICE-Verbindungen von Köln über Aachen nach Brüssel und zurück, sagte eine Unternehmenssprecherin. Die Züge fahren demnach nur bis Aachen und kehren dort um.

Diese Regelung hatte die Bahn bereits für Dienstag getroffen. Ob die Züge am Donnerstag wieder planmäßig fahren, soll der Sprecherin zufolge am Mittwoch entschieden werden. Kunden, die Tickets für Fahrten mit Start oder Ziel Brüssel besitzen, können sich diese kostenlos erstatten lassen. Die Regelung gilt der Sprecherin zufolge für gebuchte Fahrten bis einschließlich Montag, den 11. April.

17:37 Uhr: Maaßen sieht Muster für mögliche Anschläge in Deutschland

Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sieht im Terror von Brüssel ein Muster für mögliche Attacken auch in Deutschland. „Die brutalen Anschläge in Brüssel belegen, wie ernst die terroristische Bedrohung in Europa derzeit ist“, sagte Maaßen am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Die Terroristen hätten koordiniert an mehreren Orten zugeschlagen. „Sie verfolgen das Ziel, die Knotenpunkte der westlichen Demokratien zu treffen und Angst und Schrecken zu verbreiten“, mahnte er. „Auf dieses Szenario müssen wir uns als Sicherheitsbehörden auch in Deutschland einstellen."

17:31 Uhr: Dritte Bombe gefunden

Sicherheitskräfte haben nach Angaben des Provinzgouverneurs von Brabant Flandern eine dritte Bombe in Brüssel gefunden und unschädlich gemacht.

17:22 Uhr: Keine Hinweise auf deutsche Opfer

Angela Merkel hat soeben eine Ansprache in Berlin gehalten. Darin äußerte sie ihre tiefe Bestürzung über die Ereignisse in Brüssel. Hinweise auf deutsche Opfer gebe es nicht.

17:16 Uhr: Brüsseler Flughafen bleibt vorerst geschlossen

Der Brüsseler Flughafen bleibt nach Angaben der Betreibergesellschaft auch am Mittwoch geschlossen. Auch eine länger andauernde Schließung kann momentan nicht ausgeschlossen werden. Möglicherweise könnten Flüge nach Charleroi, Oostende oder Lüttich umgeleitet werden.

17:10 Uhr: Keine Gefahr für deutsche Atomkraftwerke

Die Anschläge in Brüssel haben nach Angaben des deutschen Umweltministeriums momentan keine Auswirkungen auf die Sicherheit deutscher Atomanlagen. „Für die Einschätzung der Gefährdung in Deutschland sind die Bundessicherheitsbehörden zuständig“, teilte eine Sprecherin des Ministeriums am Dienstag auf Anfrage mit. „Demnach liegen aktuell keine Erkenntnisse vor, die auf eine konkrete Gefährdung der deutschen Atomkraftwerke hinweisen und zusätzliche Sicherungsmaßnahmen erforderlich machen würden.“

17:01 Uhr: Gemeinsame Erklärung der EU-Staats- und Regierungschefs

EU-Staats- und Regierungschefs veröffentlichen gemeinsame Erklärung zu den Bombenanschlägen von Brüssel. Darin heißt es, die Anschläge verstärkten noch die Entschlossenheit, mit der man die europäischen Werte verteidigen werde.

16:48 Uhr: Krisen-Zentrum spricht von 30 Toten

Bei den beiden Bombenanschlägen in Brüssel sind am Dienstag nach offiziellen Angaben etwa 30 Menschen getötet worden. Das nationale Krisen-Reaktionszentrum sprach am Nachmittag von vorläufigen Erkenntnissen.

Danach kamen etwa 20 Menschen ums Leben, als eine Bombe an der Metro-Station Maelbeek explodierte, unweit des Sitzes von EU-Behörden. Etwa zehn Menschen starben darüber hinaus bei einem Anschlag am Brüsseler Flughafen. Über 130 Menschen seien bei dem Doppelanschlag verletzt worden.

16:41 Uhr: IS bekennt sich zu Anschlägen

Die radikalislamische Miliz Islamischer Staat (IS) hat sich nach Angaben einer ihr nahestehenden Nachrichtenagentur zu den Anschlägen in Brüssel bekannt. IS-Kämpfer hätten „eine Bombenserie mit Sprengstoffgürteln und Sprengsätzen am Dienstag ausgeführt“, meldete die Agentur Amak. Ziel seien ein Flughafen und eine Metrostation im Zentrum der belgischen Hauptstadt gewesen.

16:35 Uhr: Foto von möglichen Verdächtigen veröffentlicht

Der Sender VRT hat ein Foto von drei Männern veröffentlicht, die am Dienstag den Anschlag auf dem Brüsseler Flughafen Zaventem mit mindestens 14 Toten verübt haben sollen. Der Sender teilte auf seiner Internetseite mit, die Polizei habe dies bestätigt.

16:24 Uhr: De Maiziere ordnet Trauerbeflaggung an

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere ordnet für Mittwoch bundesweit Trauerbeflaggung an allen Behörden und Ämtern an, die in der Verantwortung des Bundes stehen. Dies geschehe als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität gegenüber dem belgischen Volk nach den Anschlägen von Brüssel.

16:22 Uhr: Belgische Atomkraftwerke teilgeräumt

Die belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel sind am Dienstag nach den Anschlägen in Brüssel aus Sicherheitsgründen teilweise geräumt worden. Der französische Betreiber der beiden Anlagen Engie teilte am Dienstag mit, auf Ersuchen der belgischen Behörden seien Beschäftigte, die für den Betrieb der Anlagen nicht zwingend nötig sind, aufgefordert worden, das Gelände zu verlassen. Die Kernmannschaften seien aber geblieben, um den Betrieb zu überwachen.

Der Engie-Sprecher nannte die Räumungen Bestandteil der umfassenden Maßnahmen, die nach den Anschlägen mit der Ausrufung der höchsten Alarmstufe ergriffen worden seien. Die Atomanlage Tihange liegt knapp 60 Kilometer von Aachen entfernt, das Werk Goel unweit der Hafenstadt Antwerpen. Seit geraumer Zeit steht insbesondere das Kraftwerk Tihange wegen wiederholter Störfälle in der Kritik.

16:17 Uhr: Frau aus Deutschland wurde leicht verletzt

Bei den Terrorattacken von Brüssel ist mindestens eine deutsche Staatsangehörige leicht verletzt worden. Die Frau habe eine leichte Rauchvergiftung erlitten, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag in Berlin.

Bis zum Nachmittag gab es demnach weiterhin keine Informationen über andere deutsche Opfer. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte am Mittag gesagt, es gebe keine Informationen, dass Deutsche unter den Opfern sein könnten. Er bezeichnete dies aber als Zwischenbewertung.

16:01 Uhr: Drei Tage Staatstrauer in Belgien

Nach den Anschlägen mit mindestens 34 Toten verhängt die belgische Regierung eine dreitägige Staatstrauer. Das meldete der Sender RTBF.

15:48 Uhr: Bahnhöfe und Autobahntunnel wieder geöffnet

Der Zugverkehr in Brüssel soll ab 16 Uhr wieder weitgehend normal funktionieren. Das meldete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Betreibergesellschaft SNCB am Dienstag. Ausgenommen seien die Bahnhöfe Schuman und Luxemburg im EU-Viertel.

Schuman befindet sich nahe der Metrostation Maelbeek, in der sich eine der beiden Explosionen ereignete. Der Bahnhof Luxembourg ist unmittelbar am Europaparlament. Auch der Bahnhof am Flughafen Zaventem, wo eine Explosion ebenfalls zu Toten führte, bleibt vorerst geschlossen. Die Brüsseler Autotunnel öffneten derweil wieder, meldete der Sender VRT.

15:32 Uhr: Obama verurteilt Anschläge

US-Präsident Barack Obama hat die Terroranschläge von Brüssel verurteilt. „Die Gedanken und Gebete der amerikanischen Bevölkerung sind mit den Menschen in Belgien“, sagte er am Dienstagmorgen (Ortszeit) in Havanna. „Es ist eine Erinnerung daran, dass die Welt zusammenstehen muss.“

Nach Angaben des Weißen Hauses hatte Obama zuvor mit dem belgischen Premierminister Charles Michel telefoniert.

15:25 Uhr: Überblick über die Ereignisse

Was bisher geschah, was wir bisher wissen - Hier geht es zu einem Überblick.

14:58 Uhr: Spekulationen über die Identität der Attentäter

Nach den Terroranschlägen von Brüssel wird in belgischen Medien über die möglichen Täter und Drahtzieher spekuliert. Am häufigsten werden dabei Personen genannt, die wegen ihrer Verbindungen zu den Attentätern von Paris zum Teil seit vier Monaten gesucht werden.

14:40 Uhr: Brüssel öffnet ab 16 Uhr zwei Bahnhöfe

Laut einem Tweet der Brüsseler Polizei werden ab 16 Uhr die beiden Bahnhöfe "Bruxelles-Midi" und "Bruxelles-Nord" geöffnet. "Bruxelles-Central" bleibt weiterhin geschlossen. Was genau das für den Bahnverkehr von Deutschland nach Belgien bedeutet, ist noch unklar.

14:33 Uhr: Audi streicht Nachmittagsschicht in Brüsseler Werk

Der Autohersteller Audi hat nach eigenen Angaben wegen der Anschläge in Belgien die Nachmittagsschicht seines Werkes in Brüssel gestrichen.

14:17 Uhr: Armee will Paket am Flughafen sichern

Sprengstoffexperten der belgischen Armee wollen ein verdächtiges Päckchen am Brüsseler Flughafen sichern. Es könne zu einem Knall kommen, teilte das nationale Krisenzentrum am Dienstag per Twitter mit.

14:09 Uhr: Atomkraftwerk Tihange doch nicht evakuiert

Das belgische Atomkraftwerk Tihange ist nach Angaben des Betreibers Electrabel nicht evakuiert worden. Vielmehr sei verzichtbares Personal aus Sicherheitsgründen nach Hause geschickt worden, betonte das Unternehmen am Dienstag über Twitter. Zuvor hatte die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den örtlichen Polizeichef berichtet, die Anlage sei evakuiert worden. Tihange liegt 70 Kilometer von Aachen entfernt nahe der ostbelgischen Stadt Lüttich. Der Standort besteht aus drei Druckwasserreaktoren. Zuletzt waren dort 940 Mitarbeiter beschäftigt. Electrabel ist die belgische Tochter des Energiekonzerns Engie.

13:40 Uhr: Möglicherweise noch Attentäter unterwegs

Die belgische Regierung hat vor einer noch immer bestehenden Gefahr durch Attentäter in der Hauptstadt Brüssel gewarnt. „Wir fürchten, dass Personen noch auf freiem Fuß sind“, sagte Außenminister Didier Reynders am Dienstag dem Fernsehsender RTBF.

13:40 Uhr: Hausdurchsuchungen im Großraum Brüssel

Der belgische Sender RTBF berichtet von Hausdurchsuchungen in der Region Brüssel nach den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt.

13:12 Uhr: NRW-Innenminister Jäger kritisiert Belgien

Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat nach den  Anschlägen von Brüssel vor einer weiteren Radikalisierung der islamistischen Szene gewarnt. „Erschreckend ist, dass die belgischen Behörden von den Vorbereitungen offenbar nichts mitbekommen haben“, sagte der Minister dieser Zeitung. Es sei zu befürchten, dass die Szene in Belgien „entgleitet“.

In Nordrhein-Westfalen wie auch anderswo im Bundesgebiet gebe es schon seit längerem ein konkretes  Anschlagsrisiko. Deshalb seien die Sicherheitsvorkehrungen auf einem hohen Niveau. „Auch der Verfassungsschutz konzentriert sich auf den Islamismus und Salafismus, der Apparat der Sicherheitsbehörden ist bereits hochgefahren und sensibilisiert“, so Jäger gegenüber dieser Zeitung.

Wenn es Ansatzpunkte für Verbindungen nach NRW gebe, müsse die Bundespolizei ihre Grenzkontrollen nach Belgien verschärfen. „Dann muss der Fahndungsapparat hochfahren und die Grenze genauestens kontrolliert werden“, so Jäger.

12:45 Uhr: 26 Tote bestätigt

Der aktuelle Stand zu den Opferzahlen: Mindestens 26 Menschen wurden bei den Explosionen am Flughafen Zaventem und in der Brüsseler Metro getötet. Mehr als 130 weitere wurden verletzt.

12:40 Uhr: Brüssel steht unter Schock

Ausnahmezustand in Brüssel. Die belgische Hauptstadt versucht trotz der Anschlagsserie, nicht in Panik zu verfallen, berichtet unser Korrespondent Peter Riesbeck.

12.34 Uhr: Immer noch Menschen in Metrostation

Die belgische Sozialministerin Maggie de Block sagt dem Sender VTM, dass sich immer noch Menschen in der U-Bahn-Station Maelbeek befinden.

12.12 Uhr: Allein 15 Tote in Brüsseler Metro

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga sind an der Metrostation Maelbeek mindestens 15 Menschen umgekommen und 55 verletzt worden. Damit erhöht sich die Zahl der Getöteten - also am Brüsseler Flughafen und in der U-Bahn - auf mindestens 28.

12.10 Uhr: Keine Züge aus Belgien in Köln

Am Kölner Hauptbahnhof fahren derzeit keine Züge aus Belgien ein. Alle Züge, die aus Belgien kommen, werden in Aachen angehalten und kontrolliert. Am Kölner Hauptbahnhof kontrollieren derzeit massiv Polizisten, die mit Maschinengewehren unterwegs sind

11:50 Uhr: „Unfassbar. Die Terroristen dürfen nie gewinnen!“

In Deutschland hat Kanzleramtschef Peter Altmaier Brüssel und der Europäischen Union deutschen Beistand versichert.

Wir haben Reaktionen der Politik auf die verheerende Anschlagsserie von Brüssel gesammelt.

11:35 Uhr: weitere Explosion

In Brüssel hat es nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga eine weitere Explosion gegeben. Sie habe sich nahe der Rue de la Loi ereignet - das ist in der Nähe der U-Bahnstation Maelbeek, in der es bereits eine Explosion mit mindestens zehn Toten gegeben hatte.

Möglicherweise handelt es sich aber auch um die kontrollierte Explosion eines verdächtigen Pakets.

11:28 Uhr: Augenzeugen berichten vom Flughafen

Der niederländische Reporter Dennis Kranenburg war zufällig am Brüsseler Flughafen und berichtet im niederländischen Radio: „Wir kamen gerade an und wollten einchecken. Da war in etwa 30, 40 Meter Entfernung ein riesiger Lichtblitz. Große Brocken von der Decke fielen runter. Jeder fing an zu schreien und die Leute rannten weg.“

Wir haben Twitter-Bilder vom Flughafen gesammelt.

11:15 Uhr: Bahnverkehr von Aachen nach Brüssel eingestellt

Die Deutsche Bahn stellt den Fernverkehr nach Brüssel ein. Züge etwa von Frankfurt in die belgische Hauptstadt enden nun in Aachen, teilt die Bahn mit.

11:00 Uhr: Feuerwehr bestätigt 21 Tote

Durch die Explosionen am Flughafen und in einer U-Bahnstation im EU-Viertel sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, starben durch die Explosionen am Flughafen mindestens elf Menschen. In der U-Bahnstation Maelbeek seien „durch eine sehr starke Explosion“ nach vorläufigen Erkenntnissen etwa zehn Menschen ums Leben gekommen.