Berlin - Der islamistische Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember 2016 war nur durch eine Vielzahl von Fehlern in den Sicherheitsbehörden möglich. Zu diesem Schluss kommt der Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses, der am Montag seinen Abschlussbericht vorstellte. Nach mehr als vier Jahren wurde aber auch deutlich, wie unterschiedlich Vertreter der einzelnen Parteien die Arbeit von Sicherheitsbehörden und Polizei einschätzten.  

Man habe „keinen einzelnen Schuldigen“ gefunden und „keine Einzelfehler“ aufgedeckt, die direkt zum Anschlag geführt hätten, sagte der Ausschussvorsitzende Stephan Lenz (CDU). Allerdings habe der Ausschuss zahlreiche Fehler vor allem der Polizei und des Verfassungsschutzes festgestellt. „Und es ist die Summe dieser Fehler und Versäumnisse, die den Anschlag möglich gemacht haben.“

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