Halle an der Saale - Nach dem rechtsextremistischen Terroranschlag auf die Synagoge in Halle garantiert die Bundesregierung der jüdischen Gemeinde dauerhaft Schutz und Sicherheit. Innenminister Horst Seehofer (CSU) versprach am Donnerstag in Halle, „dass die Juden in unserem Land ohne Bedrohung, ohne Angst leben können“. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sprach von einer „neuen Qualität des Rechtsextremismus“.

Nach dem Fund von vier Kilo Sprengstoff im Fluchtwagen des mutmaßlichen Attentäters gehen die Ermittler davon aus, dass der 27-jährige Deutsche noch viel mehr Menschen töten wollte. Der Täter wollte demnach ein Massaker mit weltweiter Wirkung anrichten, um damit auch Nachahmer für solche Taten zu gewinnen.

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