Washington - US-Außenministerin Hillary Clinton ist einiges gewohnt. Aber das iranische Mordkomplott, das jetzt von amerikanischen Fahndern aufgedeckt wurde, hat auch die erfahrene Politikerin überrascht. „Dass sie zu einem mexikanischen Drogenkartell gehen wollten, um einen Auftragsmörder auf den saudischen Botschafter anzusetzen, das könnte man noch nicht einmal erfinden, oder?“, sagte Clinton in ihrer ersten Stellungnahme zu den Vorwürfen.

Die iranischen Verschwörer wollten Saudi-Arabien auf amerikanischem Boden treffen – und damit gleich einen doppelten Effekt erzielen. Ein 56-jähriger in Texas lebender, iranischstämmiger Amerikaner soll nach Angaben von US-Justizminister Eric Holder den Plan unter dem Codenamen „Chevrolet“ vorangetrieben haben. Der Mann, Mansur Arbabsiar, der in der Nähe von Austin unauffällig als Autohändler lebte, war zuvor nie durch politische Äußerungen aufgefallen. Er hatte aber angeblich über einen Cousin Kontakte zu den iranischen Revolutionsgarden und enge Geschäftsbeziehungen nach Mexiko.

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