Ein Hund mit einer Marke der Stadtverwaltung im Ohr wartet geduldig auf Futter, das eine Gruppe von Tierschützern gebracht hat.
Foto: Christine-Felice Röhrs/dpa

Istanbul - Jeden Sonntag fährt Ramazan Ölcer hinaus zur Kolonie der ausgesetzten Hunde. Er und ein paar Freunde mieten einen Lastwagen, laden bis zu zwei Tonnen selbstgekochtes Futter in weißen Plastikeimern auf und fahren dann im Wald von Beykoz ein schmales Sträßchen entlang. Mehr als 20 Fütterstationen haben sie dort eingerichtet, für rund 1200 Hunde, die allein im Freien überleben müssen. „Die meisten sind Straßenhunde und wurden von der Stadt hierhin gebracht, nachdem Anwohner sich über sie beschwert haben“, sagt Ölcer. Es ist eine von vielen Tierschützern oft wiederholte Anschuldigung, die die Stadt Istanbul zurückweist. Andere Hunde seien von ihren Besitzern im Wald ausgesetzt worden, sagt Ölcer.

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