Timothy Snyder zählt zu den renommiertesten Osteuropa-Historikern und Holocaust-Forschern der Welt. Der Professor an der Yale University hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Sein bisher wichtigstes Buch beschäftigt sich mit den Gebieten der Ukraine, Ostpolens, des Baltikums, von Belarus und dem Westen Russlands. In diesen „Bloodlands“, wie der Titel des Buches lautet, wurden Millionen Menschen von Deutschen, Sowjets und ihren Helfern ermordet. Seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten 2016 äußert sich Snyder auch immer wieder politisch und warnt vor den Gefahren des Faschismus für demokratische Gesellschaften. Immer wieder wies er dabei auch auf den Charakter des russischen Regimes hin. Am 20. April schrieb er einen Tweet, in dem er die deutsche Haltung zum russischen Krieg in der Ukraine kritisierte. Mit uns sprach er nun über diesen Tweet und die Vergangenheitsbewältigung Deutschlands seit 1945.

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