Berlin - Wenn eine Person und ihr Lebenswerk eins geworden sind – wie lässt sich dieses Werk dann fortführen? Eine Möglichkeit lautet: von jemandem, die an diesem Werk mitgearbeitet hat. Kathrin Succow, 55 Jahre alt, erinnert sich an die Ausflüge ihrer Kindheit. Mit ihrem Vater Michael, der später Vize-Umweltminister der DDR werden sollte, reiste sie in die entlegensten Winkel des Landes. „Eigentlich waren das Exkursionen“, sagt sie. „Er betrieb die ganze Zeit Kartierungen, erfasste die Tier- und Pflanzenwelt.“ 

Die Familie half mit, und ohne es so richtig zu wissen, legten sie wichtige Grundlagen für eines der größten Naturschutzprojekte der deutschen Geschichte: das Nationalpark-Programm der DDR, in dessen Rahmen Succow und seine Mitstreiter im Wendejahr 7 Prozent der Landesfläche unter Schutz stellten.

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