New York - Der eigentliche Adressat der Ansprache war schon abgereist, als Heiko Maas am Freitagnachmittag ans Rednerpult der Generalversammlung der Vereinten Nationen trat. Doch die Rede des deutschen Außenministers klang wie ein direkter Konter auf den Vortrag von Donald Trump ein paar Tage zuvor. „Wir lehnen die Ideologie der Globalisierung ab und huldigen der Doktrin des Patriotismus“, hatte der US-Präsident da gesagt. „Es gibt keinen Widerspruch zwischen Multilateralismus und Souveränität“, hielt Maas dagegen. Hatte Trump seinen Slogan „America First“  propagiert, schloss Maas seine Ausführungen mit dem Aufruf: „Together First!“ („Gemeinsamkeit geht vor“).

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