Wenn sich Frauen oder Männer in ihrem biologischen Geschlecht nicht zuhause fühlen, spricht man von Transidentität. Meist fühlen sich Transgender bereits als Kleinkinder dem anderen Geschlecht zugehörig. 
Foto: Imago Images

Berlin - Ein Interview im Magazin der Berliner Zeitung schlug vor einigen Monaten hohe Wellen. Es ging um meine Transition vom Mann zur Frau - die Reaktionen waren überwältigend. So dankbar ich für die Solidarität der allermeisten Leser bin, so offen stelle ich mich den Einwänden, die auf der Facebook-Seite dieser Zeitung geäußert wurden. Oliver R. schrieb: „Wenn man als Mann geboren wird und sich als Frau fühlt, sollte man Hilfe suchen und nicht einfach nachgeben.“ In dem ersten Punkt stimme ich Oliver R. zu: Wer mit seiner geschlechtlichen Identität hadert, sollte diesen Konflikt mit kundiger Hilfe lösen. In einer Metropole wie Berlin finden transidente Menschen Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen. Die Suche nach fachkundiger psychotherapeutischer Betreuung ist der richtige Schritt, aber nur wenige Therapeuten sind auf dem Feld der sogenannten Geschlechtsdysphorie bewandert. Die Wartelisten sind lang, nicht jede Anfrage wird überhaupt beantwortet.

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