Berlin - Der für die Unions-Innenminister schmerzhafteste Widerspruch kam am Freitag aus den eigenen Reihen. „Eine Burka kann einem missfallen, aber sie hat nichts mit innerer Sicherheit zu tun“, sagte der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet und fügte hinzu: „Man erweckt den Eindruck, es gäbe eine doppelte Staatsbürgerschaft und mangelnde Loyalität gegenüber Deutschland. Eine solche Geisterdebatte hilft keinem außer der AfD.“ Laschet tritt im Frühjahr als Spitzenkandidat in Nordrhein-Westfalen an.

Die Retourkutsche kam prompt. Berlins Innensenator Frank Henkel erklärte, die eigenen Forderungen hätten „nichts mit den Wahlen zu tun“. Andere Behauptungen seien „Unfug“. Sein Kollege Lorenz Caffier aus Mecklenburg-Vorpommern nannte Laschets Einwände „albern“. Gleichwohl haben die CDU/CSU-Innenminister von Bund und Ländern ihre Forderungen relativiert.

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