Ein für Juli angekündigter neuer Bluttest zur Diagnose des Down-Syndroms bei Embryos ist einem Gutachten zufolge rechtlich unzulässig. „Der Test dient weder medizinischen noch therapeutischen Zwecken“, erklärte der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, am Donnerstag bei der Vorstellung des Rechtsgutachtens in Berlin. Dieses komme zu dem Schluss, dass der Test damit kein zulässiges Diagnosemittel laut dem Gendiagnostikgesetz sei. „Es geht beim Bluttest fast ausschließlich um die Selektion von Menschen mit Down-Syndrom“, kritisierte Hüppe.

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