Man kann nicht behaupten, Wladimir Putin mangele es an Kreativität. „Menschen wie Herr Blatter oder die Leiter anderer internationaler Sportorganisationen oder der Olympischen Spiele sollten besondere Anerkennung erfahren. Wenn es jemanden gibt, der den Nobelpreis verdient, dass sind es diese Leute", sagte er dem Schweizer Sender RTS. Und dass Blatter selbst, seit 1998 Chef der Welt-Fußball-Organisation Fifa, auch in Korruption verwickelt sei, könne er nicht glauben. Praktisch daran ist, dass Putin damit zugleich sein eigenes Land vom Verdacht freispricht – schließlich wird auch ermittelt, ob bei der Vergabe der Fußball-WM an Russland alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.