Brüssel - Ein Jahr ist es her, dass Barbaros Sansal fast getötet worden wäre. Am 2. Januar 2017 wurde der türkische Modedesigner auf dem Atatürk-Flughafen von Istanbul von einem aufgehetzten Mob attackiert. Man hatte ihn aus dem türkisch besetzten Nordzypern deportiert, wo er Silvester gefeiert und eine wütende Mitteilung an seine rund 300.000 Follower auf Twitter geschickt hatte: „Ersticke an deiner Scheiße, Türkei!“ Regierungsnahe Medien hatten ihn daraufhin zum Freiwild erklärt. „Der Verräter soll büßen“, schrieb ein Zeitungskolumnist. Auf dem Rollfeld wartete eine Gruppe bewaffneter Schläger auf ihn. Sie droschen seinen Kopf mehrfach auf den Betonboden.

Sansal's Leben ist in der Türkei in Gefahr

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