Berlin/Istanbul - Bundesaußenminister Gabriel hat sich persönlich in den Fall des am Samstag in Spanien festgenommenen deutschen Schriftstellers Dogan Akhanli eingeschaltet. Er telefonierte noch am Samstagabend mit seinem spanischen Kollegen Alfonso Dastis, wie das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte. Als erstes hatte das ZDF-„heute-journal“ darüber berichtet. Dabei habe Gabriel den Wunsch geäußert, dass Akhanli nicht an die Türkei ausgeliefert und Deutschland in das Auslieferungsverfahren einbezogen werde.

Außerdem habe er um schnellstmögliche konsularische Betreuung des Schriftstellers gebeten. Zuvor hatte das Auswärtige Amt bereits mitgeteilt, dass sich die deutsche Botschaft in Madrid mit entsprechenden Wünschen an die spanische Regierung gewandt habe. Die Bitten seien auf eine verständnisvolle Reaktion gestoßen, berichtete das ZDF. Zudem solle Deutschland direkt in den Prüfprozess des türkischen Haftbefehls gegen Akhanli eingebunden werden. 

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