Istanbul - Vor dem gewaltigen Rundbau des Istanbuler Justizpalasts wirkt das Grüppchen von Demonstranten noch kleiner, als es ohnehin ist. Tapfer bauen sich zwei Dutzend Studenten hinter einem Transparent auf. „Freiheit für Emine Akman und alle anderen inhaftierten Studenten!“, steht auf dem Plakat. Ahmet Saymadi, Student der Soziologie, hält eine kurze Rede. „Emine wurde mitten in der Nacht verhaftet, als sie eine Freundin besuchen wollte“, sagt er. „Sie sitzt jetzt seit fast einem Jahr im Gefängnis, weil sie angeblich eine Terroristin ist. Wer sie kennt, weiß: Das ist lächerlich.“

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