Die Gesichter der Berliner Deutschtürken verfinstern sich bei der Frage, was sie vom Ergebnis des Verfassungsreferendums halten. Acht, neun, zehn Händlerinnen und Händler auf dem Markt am Kreuzberger Maybachufer schütteln den Kopf, sie möchten nicht über das Thema sprechen. Oder nicht mehr? Auch Cafer, der auf dem Markt Saft verkauft, zögert, dann erzählt er doch. Seit 24 Jahren lebt er in Deutschland und hat mit Nein gestimmt. „Ich wollte keinen Diktator“, sagt er, „aber viele Wähler werden glücklich sein. Was Erdogan sagt, ist Gesetz, er regiert jetzt wie ein König.“

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