Istanbul - Drei Tage nach dem tödlichen Anschlag in Suruc sind bei Gefechten im türkisch-syrischen Grenzgebiet ein türkischer Soldat und mindestens ein Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet worden. Das gaben die Streitkräfte der Türkei am Donnerstag bekannt. Vier weitere Soldaten seien verletzt worden. Das Feuer sei von syrischer Seite aus von IS-Kämpfern eröffnet worden. Das Militär habe daraufhin einen IS-Kämpfer erschossen und seine Waffen beschlagnahmt. Wie der Sender CNN Türk berichtete, wurden nach den Gefechten die türkischen Luftstreitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt. Panzer seien an der Grenze zu Syrien aufgefahren.

Anders als von der Armee dargestellt, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die Kämpfe hätten begonnen, nachdem türkische Soldaten auf einen Zivilisten geschossen hätten, der von Syrien in die Türkei gewollt habe. Bei den Gefechten seien zwei IS-Kämpfer getötet worden, berichtete die Beobachtungsstelle ohne konkrete Quelle weiter.

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