Der Wahlkampf in der Türkei wird blutig. Am Donnerstag wurden bei Auseinandersetzungen während einer Wahlkampagne der islamisch-neoliberalen Regierungspartei AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan in der südtürkischen Kleinstadt Suruc vier Menschen getötet und mindestens acht weitere teils schwer verletzt. Bei zwei Toten handelt es sich um Anhänger der linken, prokurdischen HDP. Über den genauen Hergang des Gewaltausbruchs gibt es widersprüchliche Angaben. Es ist der bisher schwerste Zwischenfall vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am 24. Juni.

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