Viele Italiener musizieren von ihren Fenstern aus gegen den Quarantäne-Koller an.
Foto: AFP

Rom - Es ist eine sehr erfinderische und irgendwie auch sehr italienische Art, mit der Corona-Ausgangssperre umzugehen: Seit Tagen verabredet man sich südlich der Alpen zwischen Como und Catanzaro an Fenstern und auf Balkonen, um gemeinsam zu musizieren, zu singen und zu tanzen. Manche spielen Harfe, andere schmettern Opernarien. Weniger musikalisch Begabte schlagen einfach Topfdeckel gegeneinander oder beschallen ihre Nachbarschaft über Lautsprecher mit Ohrwürmern wie Adriano Celentanos „Azzuro“, mit „Volare“ oder der Nationalhymne „Brüder Italiens“.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.