Neue Regeln für Twitter.
Foto: Imago Images/Ikon Images

BerlinIn der vergangenen Woche gab Twitter bekannt, dass ab sofort neue Regeln gelten. Die erste Neuerung: Accounts von staatsnahen, in der Regel vom Staat finanzierten Medien werden künftig als solche gekennzeichnet und vom Algorithmus mit weniger Reichweite bedacht. Beispiele sind hier die Zeitungen Russia Today und China Daily. Noch spannender ist aber die zweite Veränderung: Wer eine Kurznachricht verbreitet, hat jetzt die Möglichkeit, die Auswahl der Personen, die darauf antworten können, selbst zu bestimmen. Es gibt drei Wahlmöglichkeiten. Erstens: Die gesamte Netzgemeinde darf wie bisher darauf reagieren. Zweitens: Nur die Personen, die einem folgen, haben das Recht, sich zu äußern. Drittens: Nur wer namentlich in der Nachricht erwähnt wurde, erhält die Erlaubnis, einen Kommentar zu verfassen. „Diese Einstellungen sorgen dafür, dass unerwünschte Reaktionen gehaltvolle Unterhaltungen nicht stören“, schrieb Suzanne Xie, Twitters Produktmanagerin in einem Blogpost des Unternehmens.

Aber ist das wirklich so? Zwei Autoren, zwei unterschiedliche Meinungen.

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