Die erste Wahl in der DDR, bei der alle Bürger wählen konnten, was sie wollten.
Foto: imago images/epd

Berlin - Gerade weil die Angelegenheit so ernst war, wollten wir cool sein. Es war ein ganz besonderer Tag: der 18. März 1990 – jener Sonntag, an dem die wichtigste Wahl in der Geschichte der DDR anstand. Es war die erste Wahl, bei der alle Bürger wählen konnten, was sie wollten. Erstmals seit 1950 traten in dieser Demokratischen Republik nun tatsächlich 24 Parteien oder Wahllisten gegeneinander an, und es musste nicht die von der Staatspartei SED angeführte Einheitsliste der „Nationalen Front“ abgenickt werden.

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