Berlin - Einmal im Jahr macht Kristin Brinker Ferien auf dem Bauernhof. Um die Verbindung zur Natur nicht zu verlieren, sagt sie. Das kann schnell passieren bei ihrem Politikerjob: lange Tage in Plenarsitzungen, vor dem Computer, am Telefon. Brinker trägt Hosenanzug, Halstuch und Perlenohrringe, aber man kann sich vorstellen, wie sie in Gummistiefeln durch den Kuhstall stapft. Oder bei der Geburt eines Kälbchens hilft, das nasse Fell mit Heu trockenreibt. Wie letztes Jahr. „So eine Faszination, wenn neues Leben entsteht“, sagt Brinker bei einem Treffen im Abgeordnetenhaus und dass sie in der Natur ihr Harmoniebedürfnis stillen könne.

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