Berlin - Der US-Geheimdienst NSA greift offenbar nicht nur auf Verbindungsdaten und Kommunikationsinhalte im Internet zu. Nach einem Bericht der „New York Times“ werden auch massenhaft Bilder aus E-Mails, sozialen Netzwerken oder Videokonferenzen abgegriffen, um sie mit einer Gesichtserkennungs-Software zu überprüfen. Unterlagen des Informanten Edward Snowden sollen belegen, dass die NSA täglich Millionen Fotos untersucht.

In Deutschland heizen die jüngsten Enthüllungen die Debatte über Konsequenzen aus den US-amerikanischen Spähaktivitäten neu an. „Es kann nicht sein, dass die Öffentlichkeit nur häppchenweise erfährt, mit welchen Methoden die NSA Bürgerrechte verletzt“, sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Die Politik sei den Bürgern eine sorgfältige Aufklärung schuldig: „Dafür brauchen wir Edward Snowden als Zeugen in Berlin.“

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