Odessa - Das Holz fühlt sich fest und glatt an, obwohl es keine Akazie ist wie in Berlin, sondern Kiefer. „Kiefer ist billiger“, sagt Alexei Jeremiza. „Und wir schweißen keine sechs, sondern acht Millimeter dicke Eisenbeschläge. Weil ein Spielplatz in Odessa mehr Rabauken aushalten muss als in Deutschland.“ Alexei Jeremiza schwärmt von Berlin, wo seine Kinder zweieinhalb Jahre zur Schule gingen, in Wilmersdorf. „Da hab ich die ersten hölzernen Kinderspielplätze gesehen.“ Er plaudert in Hochgeschwindigkeit, die Kommas setzt er mit einem Lächeln. Der Mann ist eine Frohnatur.

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