Berlin - Ukrainer können von Donnerstag an den Nahverkehr in Berlin und Brandenburg nicht mehr unbegrenzt kostenfrei nutzen. Dann läuft die Regelung aus, nach der der ukrainische Ausweis als Ticket gilt. Jedoch sollen Flüchtlinge in den ersten Tagen nach ihrer Ankunft weiterhin kostenfrei mobil sein, wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg am Dienstag mitteilte.

In Regionalzügen nahe der polnischen Grenze erhalten sie dazu spezielle Fahrkarten, ein sogenanntes „Emergency-Ticket“ oder das #helpukraine-Ticket. Damit kommen sie am selben und am nächsten Tag kostenlos ans Ziel, in Berlin sogar eine Woche lang. Diese Regelung gelte bis zum 31. Oktober, teilte der Verbund mit. Bereits in der Region lebenden Ukrainern empfiehlt der Verbund vorerst das 9-Euro-Ticket.

Mit dem #helpukraine-Ticket können Flüchtlinge seit März kostenfrei im Nah- und Fernverkehr einreisen. Es gilt auch für Fahrten in Nachbarländer wie Frankreich, die Niederlande und die Schweiz.